Osensei Morihei Ueshiba
Osensei Morihei Ueshiba
Ai (Harmonie) Ki (Energie) Do (Weg)
Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die von Morihei Ueshiba (1883-1969) gegründet wurde. Sie ist eine Selbstverteidigung gegen einen oder mehrere Angreifer.
Hierbei wird die Angriffskraft und Energie des Gegners aufgenommen und mit der eigenen Bewegung harmonisiert und an den Angreifer zurückgegeben oder weitergeleitet. Neben der Schulung von Koordination, Konzentration, Gleichgewicht, Motorik und Ausdauer wird die Einheit von Körper, Geist und Seele gefördert. >>Aikido ist die Kunst keinen Widerstand zu leisten.<< Aus der Synthese der traditionellen Kampfkünste die Morihei Ueshiba seit seiner Jugend studierte, entstanden die Techniken des Aikidos. Neben den Kampfkünsten widmete er sich auch religiösen und philosophischen Studien. So übte er von 1890 – 1893 den Shingon-Buddhismus bei Mitsujo Fujimoto aus. Durch die Begegnung mit Deguchi Onisaburo, der Begründer einer neuen Religion (der Omotokyo) wurde er sehr stark beeinflußt und angagierte sich an Ihrer Verbreitung. Seit dieser Zeit nahmen seine Budo-Übungen einen spirituellen Charakter an.1922 wurde der Stil offiziell Aiki-Bujutsu benannt.1925 war das Jahr in dem ihm die Synthese von Kampfkünsten mit ethischen Zielen der Menschheit gelang.Die Einheit des Universums mit dem eigenen Selbst und so wurde das Aiki-Bujutsu in Aiki-Budo benannt. "Do" für die philosphischen Prinzipien.Im selben Jahr wurde er zu einem Besuch vom Admiral (Takeshita) nach Tokyo eingeladen. Im darauffolgenden Jahr lehrte am kaiserlichen Hof sowie Angehörige von Heer und Marine. 1930 wurde er Ausbilder an der Militärakademie in Toyama. Mitte der 30er betrieb er auch intensiv Kendo. Der Name Aikido (Weg der Harmonie und Liebe) wurde dann erstmal ungefähr 1941 benutzt. Während des zweiten Weltkrieges zog er mit seiner Frau nach Iwama, wo er Landwirtschaft betrieb und sich auf das Training, Lesen, Beten und Meditation konzentrierte.